Geografische Lage
Peru ist das drittgrößte Land des südamerikanischen Kontinentes nach Brasilien und Argentinien. Peru nimmt eine Fläche von mehr als 1.2 Mio. km² ein und ist damit etwa dreieinhalbmal so groß wie Deutschland. Um Peru auf einer Landkarte zu finden, sollte man sich an der südlichen Halbkugel orientieren, denn Peru befindet sich südlich des Äquators. Im Westen grenzt es an den pazifischen Ozean, wo man wunderschöne Küsten vorfindet, sowohl Felsküsten, als auch kilometerlange Sandstrände. Der Norden Perus schließt im Westen an Ecuador und im Osten an Kolumbien. Die Grenze zwischen Kolumbien und Peru bildet der Río Putumayo. Anschließend an Kolumbien, bis an die Grenze von Bolivien grenzt im Osten Brasilien an Peru. Den berühmten Titicacasee, der höchstgelegene Binnensee der Welt, teilt sich Peru mit Bolivien, einem weiteren Nachbarland. Ganz im Süden befindet sich das (wohl auch kleinste) Grenzgebiet zwischen Peru und Chile. In Chile erstreckt sich die Küste des Pazifischen Ozeans weiter gen Süden.
Peru ist in 3 Regionen unterteilt: Küste, Hochland und Regenwald. Diese geographische Einteilung setzt sich sowohl im sozialen Bereich, als auch in der Wirtschaft fort:
Die Küste Die Küste erstreckt sich ca. 3080 km von Süden nach Norden am Rand des pazifischen Ozeans entlang, macht aber nur 11% des gesamten Staatsgebietes aus. Trotzdem leben hier mehr als die Hälfte der 24 Mio. Einwohner Perus.
Das andine Hochland Die ca. 30% der Peruaner, die in der Sierra wohnen, teilen sich eine Fläche von 29% des Landes mit Tälern, die zwischen 2000m bis 3500m hoch liegen, und dem höchsten Berg von Peru, dem Huascarán mit über 6700m Höhe.
Der Regenwald Das gesamt Gebiet ist dicht bewaldet und bietet die größte Tiervielfalt in ganz Peru. Obwohl diese Region 60% des gesamten Territoriums ausmacht, lebt hier nur ein sehr kleiner Teil der peruanischen Bevölkerung.
Konflikte

Seit langem gibt es mit den Ländern Chile und Ecuador Grenzstreitigkeiten. Diese Streitigkeiten haben einen historischen Ursprung: Die chilenischen Städte Arica und Iquique gehörten ursprünglich zu Peru, bis sie im Jahr 1879 im Pazifikkrieg von den Chilenen erobert wurden. Der Konflikt mit Ecuador ist ein wenig jünger. 1942 wurden als Ergebnis eines Krieges zwischen Ecuador und Peru weite Teile des Amazonastieflandes gegen den Willen von Ecuador Peru zugesprochen.
Bevölkerung
In Peru leben etwa 26 Mio. Menschen. Unter der Bevölkerung wird immer noch unter den Nachkommen der meist spanischen Einwanderer und unter der indianischen Bevölkerung unterschieden. Eine dritte Gruppe stellen die sogenannten Mestizen dar, so bezeichnet man die “Mischlinge”.
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