Der Peru-Reisende wird über die enorme Artenvielfalt im Bereich der Flora und Fauna begeistert sein. Alle Klimazonen sind vorhanden und durch die schon unter Land und Leute genannten geografischen Besonderheiten zeigt sich ein weites Spektrum an Pflanzen und Tieren.
Die Küste

Die Küste von Peru ist zeichnet sich durch einen stetigen Wechsel von wüstenhaften Gegenden und Oasen aus. Es gibt einige Ansammlungen beeindruckender Kakteen. Der Pazifik bietet einer ganzer Reise Fischen und Meeresvögeln einen Lebensraum. Die Ballestas-Inseln, die auch die „kleinen Galapagosinseln“ genannt werden, sind daher von Kormoranen, Pelikanen und Pinguinen dicht besiedelt. Die große Anzahl dieser Meeresvögel und die großen Seelöwenkolonien ziehen täglich Touristen mit Bootsexkursionen an.
Ein Besuch der Ballestas-Inseln ist ein „Muss“ auf der Route von Lima nach Arequipa und wird in unseren Programmen gerne eingebaut.
Das andine Hochland

Die Hochebenen und Berge der Anden sind mit unterschiedlichsten Gräserarten, Kräutern, Flechten und Moosen bewachsen. Neben den einheimischen Pflanzen stellen die importierten und ausgepflanzten silbernen Eukalyptusbäume einen überraschenden Kontrast dar. Eine Besonderheit ist die bis zu 10m hohe Riesenbromelie, deren Nektar auch noch auf 4000m Höhe Kolibris Nahrung bietet. In diesen Höhen zeigt sich im Südosten Perus der starke Einfluss des Titicacasees. Dieser See mit den gigantischen Ausmaßen von mehr als 8500km² (13mal so groß wie der Bodensee) fungiert in der Höhe von 3810m als Wärmespeicher. Dies führt zu einem großen Fischreichtum an den heimischen Arten Qarachi, Ispi, Mauri und Boga, sowie den 1937 ausgesetzten Lachsforellen. Im Weiteren ist der Titicacasee dafür verantwortlich, dass es auch in dieser Höhe eine vielfältige Landwirtschaft gib. Es werden Mais, Gerste, Kartoffeln, Erbsen und Quinua angebaut.
Das andine Hochland wird von zahlreichen Kamelartigen Tieren wie dem bekannten Lama, dem Alpaka, dem Vicuña und dem wilden Guanako besiedelt. Ausserdem gibt es Murmeltiere, Meerschweinchen (stehen als Spezialität auf der Speisekarte) und noch einige wenige Pumas.
Das majestätischste der Tiere der Andenregion ist mit absoluter Sicherheit der Kondor, der trotz seiner gigantischen Spannweite scheinbar schwerelos durch die Lüfte zu gleiten.
Wenn Sie den Kondor auch einmal fliegen sehen möchten, empfehlen wir Ihnen Ihre Reise mit einem Besuch im Colca-Tal zu verbinden. Ein Beispiel finden Sie unter unseren Beschreibungen in der Kategorie „Bausteine“.
Der Regenwald
Der tropische Regenwald in Peru ist die Heimat von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Die einzelnen Regionen des Regenwaldes unterscheiden sich daher auch. An dieser Stelle daher eine kleine Aufstellung der unterschiedlichen Regionen mit ihren Besonderheiten:
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Manu |
Tambopata |
Iquitos |
Geografie |
Anden Hochland |
Tiefland Dschungel |
Tiefland Dschungel |
Bergnebelwald |
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Hochland Dschungel |
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Tiefland Dschungel |
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Regenwaldtypen |
grosser Auenwald |
grosser Auenwald |
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Fester Boden (nie überschwemmt) |
Fester Boden (nie überschwemmt) |
häufige Überschwemmungen |
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(Wasserspiegel steigt bis 10m) |
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Regenzeit |
Dezember-März |
Dezember-März |
November-April |
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Fauna |
7 Araarten |
750 Vogelarten |
102 Säugetierarten |
Wasserschweine |
200 Säugetierarten |
499 Vogelarten |
Tapire |
1300 Schmetterlingarten |
69 Reptielienarten |
Riesenflussotter |
500Fischsorten |
250 Fischsorten |
350 Vogelarten (7 Papageienarten) |
100 Fledermausarten |
58 Amphibienspezies |
13 Affenarten |
13 Affenspezies |
Roter Ara |
Schmetterlinge |
60 Amphibienarten |
Klammeraffe |
Schildkröten |
Reptilien (Schlangen und Schildkröten) |
Schwarzer Kaiman |
Frösche |
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Flora |
über 1000 Pflanzenarten |
über 1400 Arten |
über 1000 Pflanzenarten |
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60-80 m hohe Paranusbäume |
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Naturspektakel |
Collpa de los Guacamayos (Papageienleck) |
Collpa de Guacamayos |
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Tapir-Beobachtung bei Nachtausflügen |
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Beste Besuchszeit |
August und September |
August und September |
Juni |
| Ein Besuch des Regenwaldes lässt sich mit unterschiedlichen Tourprogrammen kombinieren. Es sollte aber beachtet werden, dass eine geeignete Reisezeit gewählt wird, so dass der Besuch nicht in die Regenzeit fällt. Ein Muster für einen Ausflug ins Amazonasgebiet bei Iquitos finden Sie im Bereich „Bausteine“. |
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